Veranstaltungsübersicht

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2018 - Widerstand gegen rechts
gestern, heute, morgen

Eine kulturelle Zeitreise aus widerständiger Vergangenheit in die Zukunft
unter dem besonderen Aspekt der Lebens- und Arbeitsbedingungen
widerständiger Menschen und ihrer Organsitationen
Literatur, Theater, Musik, Kabarett, Perfomance


Termine

Samstag 13. Jänner 2018, 19:30
Lyrik und Musik
Ménage à trois


Mit „ménage à trois“ präsentiert das Autoren,- Komponisten- und Musikerkollektiv (Christian Schreibmüller – Lyrik; Michaela Rabitsch – Komposition, Trompete, Gesang; Robert Pawlik – Komposition, Gitarre) ein Programm mit Texten, die aus dem Leben gegriffen sind, sprachkritisch,
zupackend, keck – aber auch sensibel und melancholisch – und sehr musikalisch.

Teils liefern sie die Basis für einen Song, teils stehen sie monolithisch für sich allein, teils werden sie von Musik begleitet oder untermalt, dann wieder theatralisch in Szene gesetzt. Der Schwerpunkt liegt aber immer auf der musikalisch- textlichen Interaktion, die Raum lässt für Improvisation.
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Mittwoch 24. Jänner 2018, 19:00
Erstes Wiener Lesetheater
Franz Kain: Asyl im Haus des Zimmermannes

3 Erzählungen aus dem Band „Der Weg zum Ödensee“


 Der oberösterreichische Schriftsteller Franz Kain (1922 - 1997) hat vor allem in seinem 1973 erschienenen Erzählband „Der Weg zum Ödensee“ versucht, österreichische Geschichte vom Ersten Weltkrieg bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs mit Hilfe von Geschichten zu erzählen. Er schreibt dazu in seinem Nachwort: „Die Darstellung erfolgt von der Basis eines zornig Liebenden her, der unter seiner Liebe leidet. Die Wahrheit ist immer nützlich, aber nur selten angenehm. Die Geschichte mit Hilfe von Geschichten zu beleuchten, die im Schatten ihrer Zäsuren wachsen, ist ein Akt nationaler Selbstkritik.“

Die Erzählung „Asyl im Haus des Zimmermannes“ ist eine Geschichte zu den Februarereignissen im Jahr 1934 im oberösterreichischen Steyr. In „Der Name“ geht es um die folgenschwere Verwechslung bei einer Verhaftung in der Nazizeit. Die Erzählung „Ochsenraub“ schließlich schildert eine Episode aus dem Leben der Partisanen im Toten Gebirge um Sepp Plieseis.

Mitwirkende: Vera Albert, Judith Gruber-Rizy (Textzusammenstellung, Gestaltung), Magdalena Knapp-Menzel, Gabriela Schmoll
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Donnerstag 25. Jänner 2018, 19:00
Vom Novemberpogrom zur Shoa
Lieder aus KZs, Ghettos und Vernichtungslagern

Vortrag mit Musikbeispielen, gestaltet von Piet Grusch
Die Reichspogromnacht am 9.11.1938 war nicht Beginn der Verfolgung der Juden im Dritten Reich, sondern nur ein Zwischenschritt von der Rechtlosigkeit zum industriellen Massenmord. Eines hatte sie allerdings den Führern der NSDAP gezeigt: Nicht unwesentliche Teile der Bevölkerung waren mit diesem Terror nicht einverstanden. Die so genannte Lösung der Judenfrage wurde daher mit anderen, weniger sichtbaren, aber effektiveren Mitteln weiter getrieben, was schließlich in den Holocaust mündete.

Eintritt: freie Spende
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In eigener Sache

Falls nicht gesondert vermerkt, ist der Eintritt zu unseren Veranstaltungen frei.
Im Falle eines Eintrittes gilt bei uns der Kulturpass.
Wir bitten um Voranmeldung unter reservierung@werkl.org.

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Im Werkl herrscht kein Konsumzwang.
Für Fragen und Anregungen über das Programm wenden sie sich bitte an info@werkl.org