Veranstaltungsübersicht

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2018 - Widerstand gegen rechts
gestern, heute, morgen

Eine kulturelle Zeitreise aus widerständiger Vergangenheit in die Zukunft
unter dem besonderen Aspekt der Lebens- und Arbeitsbedingungen
widerständiger Menschen und ihrer Organsitationen
Literatur, Theater, Musik, Kabarett, Perfomance
Nähere Informationen hier


Termine

Freitag 25. Mai 2018, 17:00
5-uhr-tee 1968

ein geburtstagsfest für alle, die noch an den storch glauben, ein geburtstagsfest für alle, die nicht mehr an den storch glauben und die schrecklichste aller fragen: der storch war es nicht, die eltern waren es nicht, warum seid ihr DA?

dh. gabs eine ZEITUHRÄNDERUNG!!!

bevor wir zu 1948 kommen, zurück zu anfängen wie 1968 (horrible dates!!!), das in wien bekanntlich nie stattfand, weil bis heute jedem revoltierenden alles revolutionäre im kaffeehaus ausgetrieben wurde. dh. blieben allen, die vom storch eingeflogen wurde - außer div. peinlichkeiten - nur eine schreckliche erinnerung an geschmacksverirrungen in getränken und speisen (mayonäse in schinken und toast hawai), nur die musik blieb so wunderbar hoffnungsfroh: ihr sagt beatles oder stones?

alle beide haben gemeinsam nie so wunderbare schmachtfetzen wie die bambies in der tenne zsammbracht! ...

so. und jetzt feiern wir vor 1948 alle storchgeburten die ansatzweise mit 1968 vereinbar sind - und denken nach, warum es so viele sind, wenn so viele störche eigentlich in nordafrika gewesen sein sollen...

zum 5 uhr tee zum nachdenken, essen und trinken, plaudern und so weiter: wer wir sind und was aus nie geworden ist: eine wunderbare geburt von störchen...
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Freitag 25. Mai 2018, 19:00
Buchpräsentation
Revolution 1848 in der österreichischen Literatur

Ein Mitglied des TARANTEL-Lesetheaters hat just an diesem Tag auch Geburtstag und wird nicht als Autor lesen, sondern Nestroy singen...
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Samstag 26. Mai 2018, 19:00
GLB bringt Kultur nach Kaisermühlen
„Kunst zur Realität“ – Open Mic

Wir wollen eure kreativen Beiträge! Steigt auf die Werkl-Bühne, lest, singt, spielt, performt eure Wirklichkeit, und ja, es darf politisch sein! Erzählt, schildert, schimpft, lobt, dichtet, erinnert euch, entwickelt Utopien. Das Private ist politisch, und die Politik, global wie auch am Arbeitsplatz, auf der Straße und im Schulhof, formt unseren Alltag.

Lasst euch zu literarischen Texten, selbstkomponierten Liedern, Kabarett oder Performances anregen. Dialekt, Umgangssprache und Experimentell-Unzuordenbares sind herzlich willkommen!

Die Auftrittszeit soll ca. 15 Minuten betragen.

Der GLB lädt euch als Dank für euren Auftritt auf ein Getränk eurer Wahl ein.

Moderation: Hannes Kröll

Anmeldung für Auftretende erbeten unter literatur@werkl.org
Eintritt: frei
Donaustadt   Gefördert vom Bezirk DONAUSTADT
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Samstag 02. Juni 2018, 13:00
Hoffest
Das gemeinsame Fest der Vielfalt

Ehrenschutz:
Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy

Moderation:
Johannes Kröll

Mit Tombola, die Einnahmen gehen zur Gänze an den „Augustin“

Die Einnahmen des Festes gehen zur Hälfte an den „Augustin“

13:00 Eröffnung: Bezirksrätin Doris Moser in Vertretung von Herrn Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy, Josef Iraschko und Doris Nußbaumer
13:15Lesung Doris Nußbaumer
13:30Lesung Helmut – Maier – Moir Lustige Geschichten
14:00Pete Art – singt mit den BewohnerInnen des Wohnhauses Ringböckstraße der Lebenshilfe Wien
14:30Tanzvorführung des Wohnhauses Ringböckstraße der Lebenshilfe Wien
15:00Clowns – Ing. Mizi & Zilli
15:30Lieder von Andi Borg gesungen von Christian Tischler, Bewohner des Wohnhauses Ringböckstraße der Lebenshilfe Wien
15:50Vorführung der Yoga Gruppe des Wohnhauses Rosa Jochmann Ring der Lebenshilfe Wien
16:10Bekannte und charmante Lieder mit Robert Weinzierl, Bewohner des Wohnhauses Kaingasse der Lebenshilfe Wien
16:30Fröhliches und Ernstes präsentiert vom DIDF - Frauenchor
17:15Wolf Morrison singt moderne Wiener Lieder
18:15wALTEREGOn und Band
19:00Lesung Elfie Resch
19:15Protestlieder mit Stefan Peter

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Mittwoch 06. Juni 2018, 19:00
Buchpräsentation mit Lesung und Liedern
von und mit Luis Stabauer und Kurt Winterstein

Luis Stabauer hat ein literarisches Zeitgeschichte-Dokument im Hollitzer Verlag geschrieben, einen Roman gegen das Vergessen!

Im Spannungsverhältnis von Krieg und Verfolgung, Austrofaschismus, NS-Diktatur und Widerstand entwickelt er das Suchen einer neuen Gesellschaft von 1934 bis zur Gegenwart.

Der NS Arzt Heinrich Gross und die „Euthanasie“ am Spiegelgrund sind insofern historischer Hintergrund, als hinter einer der beiden Hauptpersonen Friedrich Zawrel liegt. Hinter der zweiten Person liegt eine noch lebende Zeitzeugin, deren Vater von den Nazis 1943 geköpft wurde. Beide behalten sich als Ernst und Franzi ihr Engagement bis ins hohe Alter, sie nehmen auch die Gefahren der neuen Rechten ernst und treten dagegen auf. Der Großteil des Romans handelt im alten und neuen OTTAKRING.

Luis Stabauer und Kurt Winterstein haben dazu ein Programm entwickelt, in dem die Inhalte des Buches mit Liedern unterstrichen werden.

„Stabauer bettet seinen politischen Roman und die Personen, die diesen prägen, in die konfliktreiche Entwicklung Österreichs im 20. Jahrhundert ein. Ein spannendes und berührendes Buch.“ Univ. Prof. i.R. Dr. Emmerich Tálos
„Am Beispiel einer Wiener Familie lässt Luis Stabauer Ereignisse und Verbrechen vor und nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten in ihrer Heimatstadt lebendig werden. Er hat mit diesem Buch ein Denkmal gegen das Vergessen dieser Zeit geschaffen.“ Nikolaus Habjan (Regisseur, Puppenspieler)
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Donnerstag 14. Juni 2018, 19:00
Das Fest des Sardanapal
Angelika-Ditha Morosowa liest Franz Theodor Csokor

Franz Theodor Csokor, Österreichs wohl bedeutendster Expressionist, hoch geschätzt zu Lebzeiten, zeichnete sich während des Faschismus durch eine entschiedene und konsequente Haltung aus: Er verließ Österreich freiwillig, obwohl er selbst nichts zu befürchten hatte. Polen war nun seine neue Heimat, bis die Nazis einmarschierten. Er floh weiter, immer knapp schneller als die Truppen, gelangte auf den Balkan, schloss sich zeitweilig den Partisanen an. Nach Kriegsende war er der Vorsitzende des P.E.N. Clubs und sein Antikriegs-Drama "3. November 1918" wurde bis Mitte der 1970ger Jahre am Nationalfeiertag am Burgtheater aufgeführt. Danach vergass man ihn. Seine vielleicht dramatischste Erzählung ist "Das Fest des Sardanapal", das Angelika-Ditha Morosowa in leicht gekürzter Fassung lesen wird. Es ist ein Text, der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt und den Toten eine Art von Rache gewährt. Toll und groß.
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Samstag 16. Juni 2018, 19:00
GLB bringt Kultur nach Kaisermühlen
„Kunst zur Realität“ – Open Mic


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In eigener Sache

Falls nicht gesondert vermerkt, ist der Eintritt zu unseren Veranstaltungen frei.
Im Falle eines Eintrittes gilt bei uns der Kulturpass.
Wir bitten um Voranmeldung unter reservierung@werkl.org.

Ein Spendenkörbchen freut sich über Eure freiwilligen Zuwendungen.
Im Werkl herrscht kein Konsumzwang.
Für Fragen und Anregungen über das Programm wenden sie sich bitte an info@werkl.org