Veranstaltungsübersicht

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2018 - Widerstand gegen rechts
gestern, heute, morgen

Eine kulturelle Zeitreise aus widerständiger Vergangenheit in die Zukunft
unter dem besonderen Aspekt der Lebens- und Arbeitsbedingungen
widerständiger Menschen und ihrer Organsitationen
Literatur, Theater, Musik, Kabarett, Perfomance
Nähere Informationen hier


Termine

Mittwoch 24. Jänner 2018, 19:00
Erstes Wiener Lesetheater
Franz Kain: Asyl im Haus des Zimmermannes

3 Erzählungen aus dem Band „Der Weg zum Ödensee“


 Der oberösterreichische Schriftsteller Franz Kain (1922 - 1997) hat vor allem in seinem 1973 erschienenen Erzählband „Der Weg zum Ödensee“ versucht, österreichische Geschichte vom Ersten Weltkrieg bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs mit Hilfe von Geschichten zu erzählen. Er schreibt dazu in seinem Nachwort: „Die Darstellung erfolgt von der Basis eines zornig Liebenden her, der unter seiner Liebe leidet. Die Wahrheit ist immer nützlich, aber nur selten angenehm. Die Geschichte mit Hilfe von Geschichten zu beleuchten, die im Schatten ihrer Zäsuren wachsen, ist ein Akt nationaler Selbstkritik.“

Die Erzählung „Asyl im Haus des Zimmermannes“ ist eine Geschichte zu den Februarereignissen im Jahr 1934 im oberösterreichischen Steyr. In „Der Name“ geht es um die folgenschwere Verwechslung bei einer Verhaftung in der Nazizeit. Die Erzählung „Ochsenraub“ schließlich schildert eine Episode aus dem Leben der Partisanen im Toten Gebirge um Sepp Plieseis.

Mitwirkende: Vera Albert, Judith Gruber-Rizy (Textzusammenstellung, Gestaltung), Magdalena Knapp-Menzel, Gabriela Schmoll

Eintritt: frei
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Donnerstag 25. Jänner 2018, 19:00
Vom Novemberpogrom zur Shoa
Lieder aus KZs, Ghettos und Vernichtungslagern

Vortrag mit Musikbeispielen, gestaltet von Piet Grusch
Die Reichspogromnacht am 9.11.1938 war nicht Beginn der Verfolgung der Juden im Dritten Reich, sondern nur ein Zwischenschritt von der Rechtlosigkeit zum industriellen Massenmord. Eines hatte sie allerdings den Führern der NSDAP gezeigt: Nicht unwesentliche Teile der Bevölkerung waren mit diesem Terror nicht einverstanden. Die so genannte Lösung der Judenfrage wurde daher mit anderen, weniger sichtbaren, aber effektiveren Mitteln weiter getrieben, was schließlich in den Holocaust mündete.

Eintritt: freie Spende
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Freitag 02. Februar 2018, 19:00
Verlagspräsentation
Edition Fabrik Transit

Das Werkl und fabrik.transit laden ein zur Literaturparty. Es werden die neuesten Bücher vorgestellt
Juliane AdlerVERGEGENWÄRTIGUNGEN
Ines BirkhanGang durch den Wald
Doris Nußbaumer Mörderische Menschenspiele
Erna W.Im Fluss
Eleonore WeberWeil nicht einmal die Ökonomie Festland ist
Es gibt einen opulenten Büchertisch.
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Donnerstag 08. Februar 2018, 19:00
Werkkreis Literatur der Arbeitswelt
Buchpräsentation

Gera Gall (Hg.in)
Rebekkas Kraft
1938
Berichte, Bilder, Gedichte und Geschichten jüdischer Frauen aus Wien II/3
(edition tarantel)


mit dem TARANTEL-Lesetheater
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Freitag 09. Februar 2018, 19:00
Arabische Lyrik und Musik
Zeitreise — Reisezeit

Arabische Gedichte und Texte aus Vergangenheit und Gegenwart, vorgetragen im arabischen Original und in deutscher Übersetzung. Für AraberInnen mögen dies bekannte Texte sein, für EuropäerInnen vermutlich nicht. Dazu gibt es arabische Musik (Oud, Trommel, Gesang).
Interpret arabisch:Dhia Ali
deutscher Text
und Einführung:
El Awadalla
Musik:Yaseen
Eintritt: frei
zum Beginn

Samstag 10. Februar 2018, 19:00
GLB bringt Kultur nach Kaisermühlen
„Kunst zur Realität“ – Open Mic


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Freitag 02. März 2018, 19:00
Buchpräsentation zum Internationalen Frauentag
FRAUENTAGSBUCH DREI. LESUNGSTEXTE 2017.

Herausgegeben von Helga Christiana Pregesbauer

Mit Lesung von
  • Yvonne Czermak
  • Lore Heuermann
  • Michaela Hinterleitner
  • melamar
  • Helga Christiana Pregesbauer
  • Marina Richter
  • Elis Rotter
  • Gerda Sengstbratl
  • Hannah Sideris
  • Eleonore Weber
  • Martin Winter für Zheng Xiaoqiong
Es gibt einen Büchertisch
Donaustadt   Gefördert vom Bezirk DONAUSTADT
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In eigener Sache

Falls nicht gesondert vermerkt, ist der Eintritt zu unseren Veranstaltungen frei.
Im Falle eines Eintrittes gilt bei uns der Kulturpass.
Wir bitten um Voranmeldung unter reservierung@werkl.org.

Ein Spendenkörbchen freut sich über Eure freiwilligen Zuwendungen.
Im Werkl herrscht kein Konsumzwang.
Für Fragen und Anregungen über das Programm wenden sie sich bitte an info@werkl.org