Werkl im Goethehof - selbstverwaltete kulturelle Freiräume

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Veranstaltungsübersicht

Genauere Infos über die Veranstaltungen bekommen Sie durch einen Klick auf das Datum

Juli und August macht das WERKL Sommerpause

Ab Anfang September erwartet Sie wieder ein abwechslungsreiches politisch/kulturelles Programm

1. & 2. September VOLKSSTIMMEFEST auf der Jesuitenwiese
Das WERKL-Team freut sich, Sie persönlich beim GLB-Zelt begrüßen zu dürfen!


Wir sind auch im Sommer über info@werkl.org erreichbar.

2018 - Widerstand gegen rechts
gestern, heute, morgen

Eine kulturelle Zeitreise aus widerständiger Vergangenheit in die Zukunft
unter dem besonderen Aspekt der Lebens- und Arbeitsbedingungen
widerständiger Menschen und ihrer Organsitationen
Literatur, Theater, Musik, Kabarett, Perfomance
Nähere Informationen hier


Termine

Donnerstag 06. September 2018, 19:00
Buchpräsentation
November 1918 in der österreichischen Literatur


zum Beginn

Samstag 08. September 2018, 19:00
GLB bringt Kultur nach Kaisermühlen
„Kunst zur Realität“ – Open Mic

Wir wollen eure kreativen Beiträge! Steigt auf die Werkl-Bühne, lest, singt, spielt, performt eure Wirklichkeit, und ja, es darf politisch sein! Erzählt, schildert, lobt, dichtet, kritisiert, erinnert euch, entwickelt Utopien. Das Private ist politisch, und die Politik, global wie auch am Arbeitsplatz, auf der Straße und im Schulhof, formt unseren Alltag.

Lasst euch zu literarischen Texten, selbstkomponierten Liedern, Kabarett oder Performances anregen. Dialekt, Umgangssprache und Experimentell-Unzuordenbares sind herzlich willkommen!

Die Auftrittszeit soll ca. 15 Minuten betragen.

Der GLB lädt euch als Dank für euren Auftritt auf ein Getränk eurer Wahl ein.

Moderation: Johann Ernst Kröll

Anmeldung für Auftretende erbeten unter literatur@werkl.org
Eintritt: frei
Donaustadt   Gefördert vom Bezirk DONAUSTADT
zum Beginn

Donnerstag 13. September 2018, 19:00
Dieter Braeg über die legendäre Betriebsbesetzung
Betriebsbesetzung – Verdrängtes Mittel gegen Arbeitsplatzraub?

Diskussionsveranstaltung mit Kurzfilmvorführung und Buchvorstellung „Erwitte - ´Wir halten den Betrieb besetzt´“ mit Dieter Braeg (Herausgeber)

Fast am Ende des sogenannten „Roten Jahrzehnts“ wurde in einer Kleinstadt, dem westfälischen Erwitte, Gewerkschafts­geschichte geschrieben. Ein Teil der 150 Beschäftigten des dortigen Zementwerkes Seibel & Söhne - viele hatten in harter verschleißender Arbeit und bei überlangen Arbeits­zeiten das Werk nach dem Krieg wiederaufgebaut - fanden sich plötzlich auf einer Entlassungsliste. Der Unternehmer reagierte damit auf die Folgen des Preiskriegs in der Zement­industrie. Das selbstherrliche Auftreten und der respektlose Umgang des Firmenchefs Clemens Seibel mit seiner „Gefolg­schaft“ veranlasste die Arbeiter zu einem außergewöhnlichen Schritt. Sie besetzten den Betrieb.
Das war die erste Betriebsbesetzung in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Das Buch enthält die zentralen Dokumente dieses Arbeitskampfes, der auch ein Angriff auf das alleinige Verfügungsrecht des Unternehmers über sein Kapital war.

Im Laufe dieses Konflikts wurden die Frauen der Zement­werker zu selbstbewussten Akteurinnen und begannen ihre traditionellen Rollen zu hinterfragen. „Erwitte“ löste eine Prozesslawine aus, die über ein Jahrzehnt dauerte und die Gewerkschaft IG Chemie-Papier-Keramik einen zweistelligen Millionenbetrag kostete. Ein guter Teil dieser Summe im Schadens­ersatzprozess kann auch als abschreckende Strafe für die Verlet­zung der bürgerlichen Eigentumsrechte ange­sehen werden. Dieses Urteil blieb nicht ohne Folgen für die weitere Politik der Gewerk­schaften.

Eintritt: freie Spende
zum Beginn

Freitag 21. September 2018, 19:00
Buchbesprechung und Kurzfilm
„Wilder Streik das ist Revolution“

Im August 1973 führten die Arbeiterinnen der Firma Pierburg Neuss einen „spontanen“ Arbeitskampf. Dieser Arbeitskampf war einer der ersten Streiks gegen frauen­diskriminierende Eingruppierung und Entlohnung in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.
Trotz tendenziöser Berichterstattung in manchen Medien und zum Teil Falschdarstellungen im Arbeitgeberlager erfuhren die Pierburg-Frauen eine breite bundesweite Solidarität.
Als sich auch die Facharbeiter mit den streikenden Frauen solidarisierten, gingen alle Einschüchterungsversuche des Arbeitgebers ins Leere, so dass sich die Frauen mit ihrer Forderung weitgehend durchsetzen konnten.

Der Arbeitskampf der Pierburg-Frauen für gerechte Entlohnung vor mehr als 45 Jahren war der Anfang eines langen Kampfes für Lohngleichheit und Geschlechtergerechtigkeit.

Einer der „Rädelsführer“ dieses Streiks, Dieter Braeg, präsentiert seine Streikdokumentation zu diesem Arbeitskampf „Wilder Streik das ist Revolution“, erschienen im Berliner Verlag DIE BUCHMACHEREI. Dazu wird ein Kurzfilm gezeigt.

Eintritt: freie Spende
zum Beginn

Donnerstag 27. September 2018, 19:00
SELBSTVERWALTUNG EIN ERFOLGSMODELL
Zum Prinzip und Geschichte der Selbstverwaltung in Österreich.

Dr Rudi Gabriel über
Selbstverwaltete Bereiche sind der Stachel im Fleisch der neoliberalen Verwertungsökonomie. Am Beispiel der Reformpläne zur AUVA werden die Interessen privater Kapitaleigner sichtbar.
zum Beginn

Samstag 29. September 2018, 19:00
GLB bringt Kultur nach Kaisermühlen
„Kunst zur Realität“ – Open Mic

Wir wollen eure kreativen Beiträge! Steigt auf die Werkl-Bühne, lest, singt, spielt, performt eure Wirklichkeit, und ja, es darf politisch sein! Erzählt, schildert, lobt, dichtet, kritisiert, erinnert euch, entwickelt Utopien. Das Private ist politisch, und die Politik, global wie auch am Arbeitsplatz, auf der Straße und im Schulhof, formt unseren Alltag.

Lasst euch zu literarischen Texten, selbstkomponierten Liedern, Kabarett oder Performances anregen. Dialekt, Umgangssprache und Experimentell-Unzuordenbares sind herzlich willkommen!

Die Auftrittszeit soll ca. 15 Minuten betragen.

Der GLB lädt euch als Dank für euren Auftritt auf ein Getränk eurer Wahl ein.

Moderation: Johann Ernst Kröll

Anmeldung für Auftretende erbeten unter literatur@werkl.org
Eintritt: frei
Donaustadt   Gefördert vom Bezirk DONAUSTADT
zum Beginn

Donnerstag 04. Oktober 2018, 19:00
Tarantel Lesetheater präsentiert
"Staatsbürger" Peter Paul Wiplinger


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Freitag 05. Oktober 2018, 19:00
68, war da was?
lieder zum thema und abseits davon

jahrestage, geburtstage und gedenkzeiten sind zufällig.
aber wer da auf welche weise an was erinnert, ist, wenn schon nicht geplant, dann zumindest auffällig:
die einen wehren sich dagegen, dass die einzige zeit in ihrem leben, wo sie revolutionäre gefühle hegten, vergessen wird.
andere versuchen, in dem, was ihre altvorderen erzählen, den aufmüpfigen charakter aufzuspüren.
wieder andere lebten und leben revolutionär - und das unabhängig von irgendwelchen jubiläen.
lieder gibt es über alle genannten kategorien; einige davon werden zu hören sein.
rudi burdatexte
antonis vounelakos gitarre
hans schönbass
alexandar petkovperkussion
Eintritt: freie Spende
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Samstag 13. Oktober 2018, 19:00
GLB bringt Kultur nach Kaisermühlen
„Kunst zur Realität“ – Open Mic

Wir wollen eure kreativen Beiträge! Steigt auf die Werkl-Bühne, lest, singt, spielt, performt eure Wirklichkeit, und ja, es darf politisch sein! Erzählt, schildert, lobt, dichtet, kritisiert, erinnert euch, entwickelt Utopien. Das Private ist politisch, und die Politik, global wie auch am Arbeitsplatz, auf der Straße und im Schulhof, formt unseren Alltag.

Lasst euch zu literarischen Texten, selbstkomponierten Liedern, Kabarett oder Performances anregen. Dialekt, Umgangssprache und Experimentell-Unzuordenbares sind herzlich willkommen!

Die Auftrittszeit soll ca. 15 Minuten betragen.

Der GLB lädt euch als Dank für euren Auftritt auf ein Getränk eurer Wahl ein.

Moderation: Johann Ernst Kröll

Anmeldung für Auftretende erbeten unter literatur@werkl.org
Eintritt: frei
Donaustadt   Gefördert vom Bezirk DONAUSTADT
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Donnerstag 18. Oktober 2018, 19:00
Literatur im Widerstand

Texte von Bertolt Brecht, Erich Fried, Theodor Kramer, Oswalda Tonka, Ari Rath und anderen.

es lesen:
Vera Albert
Judith Gruber-Rizy
Gabriela SchmollTextzusammenstellung und Gestaltung

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Freitag 19. Oktober 2018, 19:00
Das Revolutionsjahr 1848
Ein Dachbodenfund

Durch Zufall gelangte ein Buch in einer fremdländischen Handschrift in das Stift Melk, wo ein Pater die Sätze aus den hebräischen ins lateinische Alphabet transkribierte. Es war ein Sensationsfund: ein detailliertes Tagebuch über die Revolution in Wien 1848/50.

In weiterer Folge gelangte dieses - Tagebuch eines unbekannten Verfassers - über das Institut für jüdische Geschichte Österreichs (St. Pölten) an den österreichischen Historiker und Judaisten Wolfgang Gasser zur wissenschaftlichen Bearbeitung.

Hagnot Elischka bekam vor fünf Jahren – ebenfalls durch Zufall - seine Dissertation darüber in die Hand. Er hatte im Verlaufe seiner langwierigen Recherche auch den Autor des bis dahin anonymen Tagebuchs herausgefunden: Schrift, Sprache und Stil ließen auf einen liberal gesinnten, deutschsprachigen Juden schließen, der aufgrund eigener Angaben und der Familienlisten der tolerierten Juden in Wien, als Benjamin Kewall identifiziert werden konnte. - Ein jüdischer Journalist, der für mehrere in- und ausländische Zeitungen arbeitete.
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Samstag 20. Oktober 2018, 19:00
Bellydance


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Dienstag 06. November 2018, 19:30
Cafe Freudenhaus
Ein Kabarett mit Pomper, Sadlo, Turecek

Ein schummriges Café mitten in Wien. Bei der urigen Chefin Claudia Sadlo sind stets mehr oder weniger illustere Gäste und schrullige Kreaturen der Stadt anzutreffen. Der elitäre Schauspieler Benjamin Turecek ist ebenso häufiger im „Freudenhaus“ als auf der Bühne anzutreffen, wie der hemdsärmelige Musiker Harald Pomper. Zu später Stunde und gut „betankt“ diskutieren die Nachtanbeter über Gott und die Welt – wobei sie kein Klischee und kein Fettnäpfchen auslassen und einen skurrilen Einblick in die Seele Österreichs gewähren.
Mit: Eintritt:
Vorverkauf: 13.- €
Abendkassa: 15:- €
Reservierung unter reservierung@werkl.org
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Samstag 10. November 2018, 19:00
GLB bringt Kultur nach Kaisermühlen
„Kunst zur Realität“ – Open Mic


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Donnerstag 15. November 2018, 19:00
Die Juden von Wiesmath
Reisen zu verlorenen Nachbarn

Wiesmath, eine Marktgemeinde in der Buckligen Welt im südlichen Niederösterreich, ist das Dorf der Herkunft des Autors, die Vertreibung der drei jüdischen Familien ein Teil ähnlichen Geschehens in vielen Orten Österreichs.

Lorenz Glatz hat vier noch lebende betagte Frauen, 1938, im Jahr der Vertreibung, Kinder oder Jugendliche in Wiesmath, in Israel, New Jersey, Kalifornien und Florida ausgeforscht und in sieben Reisen besucht. Er schildert im Buch diese Reisen in den Jahren 2005 bis 2014, und anhand der Erzählungen und seiner Nachforschungen die Geschichte der drei jüdischen Familien und ihrer vielen Verwandten, die Geschehnisse und die Nachwirkungen im Ort und in der Gegend.
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Freitag 23. November 2018, 19:00
liederholung

was ergibt sich aus der lockeren zusammenarbeit eines alten liedermachers mit auch nicht mehr so jungen musikern aus der jazzszene?
nach rund eineinhalb jahren ein repertoir an hadern, fetzen und lumpen.
wer sich sowas anhören will, ist selber schuld und sowieso nicht mehr zu retten.
trotzdem laden wir herzlich ein und hoffen auf freundliche gastgeber (gasgeber gibt's genug anderswo) und geneigtes publikum (bubble gum: siehe oben).
wir schöpfen aus allerlei quellen, und damit ist nicht nur der bierhahn gemeint.
rudi burdatexte
antonis vounelakos gitarre
hans schönbass
alexandar petkovperkussion
Eintritt: freie Spende
zum Beginn


In eigener Sache

Falls nicht gesondert vermerkt, ist der Eintritt zu unseren Veranstaltungen frei.
Im Falle eines Eintrittes gilt bei uns der Kulturpass.
Wir bitten um Voranmeldung unter reservierung@werkl.org.

Ein Spendenkörbchen freut sich über Eure freiwilligen Zuwendungen.
Im Werkl herrscht kein Konsumzwang.
Für Fragen und Anregungen über das Programm wenden sie sich bitte an info@werkl.org