Veranstaltungsübersicht

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Termine

Freitag, 01. März 2024, 19:00
Vortrag von Rosa Rahel Neubauer
Das Werk der tschechischen Brüder Josef und Karel Capek

Sowohl der Maler und Illustrator Josef Capek (23.3.1887-4.1945) als auch sein drei Jahre jüngerer Bruder, der Schriftsteller Karel Capek (9.1.1890-25.12.1938), waren in Prag unerschrockene Kämpfer gegen Volksverdummung, Diktatur und Krieg und warnten schon früh vor dem heraufziehenden Faschismus, insbesondere vor Hitler-Deutschland. Damit standen beide bereits am Vorabend des Zweiten Weltkriegs ganz oben auf der Schwarzen Liste des Besatzungsregimes.

In diesem Vortrag soll das literarische Werk (oftmals Gemeinschaftswerke der beiden Brüder) vorgestellt werden. So führten die beiden im Drama "R.U.R. (Rossum's Universal Robots)" von 1921 das Wort ,Roboter' ein (vom tschechischen "robota" für Arbeit/Fronarbeit), und der satirische Science-Fiction-Roman "Der Krieg mit den Molchen" von 1936 stellte eine Warnung vor dem aufstrebenden Nationalsozialismus dar.

Darüber hinaus schufen die beiden aber auch eine Vielzahl wunderbarer Kinderbücher mit entsprechenden Illustrationen, in die ebenfalls ein Einblick gewährt werden soll.
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Donnerstag, 07. März 2024, 19:00
Lesung
„Kinder.Heim.Weh. Bilder einer Odyssee“ von Hedwig Seyr.

Es ist die Geschichte von Mona. Anfang 1938 als Vierjährige aus dem Siedlungshaus in Wien Floridsdorf gemeinsam mit ihren Geschwistern von Gendarmen abgeholt und in die Kinderübernahmestelle gebracht. Der Grund: Armut. Sie wird alle paar Monate in ein anderes Heim oder zu Pflegefamilien verlegt. Draußen tobt der Zweite Weltkrieg, drinnen herrscht Gewalt gegen die wehrlosen Kinder. Mehrere Male kommt Mona in die Erziehungsanstalt Am Spiegelgrund, wo sie noch mehr als anderswo der Gewalt und Willkür von Erzieherinnen und Lehrern ausgesetzt ist. Ihre Mutter ist gebürtige Rumänin. Sie wird auf die Psychiatrie gebracht. Dort lässt man sie den Hungertod sterben. Mona und ihre Geschwister sehen ihre Mutter nie wieder. Nach dem Krieg geht es weiter von Heim zu Heim. „Heimkinder sind notorische Lügner“, sagen die Erzieherinnen, wenn die Kinder drohen zu erzählen. „Heimkinder sind Huren“, sagt die Schwiegermutter später, wenn Mona nicht so spurt, wie sie soll. Der Ehemann möchte nichts von ihren Kindergeschichten hören. Auf der Gedenktafel Am Spiegelgrund werden die überlebenden Kinder nicht erwähnt.

Hedwig Seyr setzt ihnen mit diesem Werk ein Denkmal.“ Gerda Sengstbratl

Mit Anka Mairose und Bernhard Kollmann.
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Mittwoch, 13. März 2024, 19:30
FREISCHWIMMA RUHE
Bekenntnis zur einfachen Rockband

Albumdokumentation Spieldauer 60 Min.


Entstanden ist die Dokumentation während der Ausnahmesessions im Oktober 2022 in der Cselley Mühle in Oslip, Burgenland und beschreibt den Aufnahmeprozess und die Studioperformance der Band.

Das ganze Album wurde live und ohne Overdubs an zwei Halbtagen direkt analog auf Tonband aufgezeichnet, abgemischt und produziert von Thomas Pronai in der Cselley Mühle Oslip. Die Band wiederholte dabei das Erfolgsrezept der letzten Platte: Die Band hat nicht mehrere Takes der einzelnen Songs aufgenommen, sondern alle Songs hintereinander immer wieder in mehreren Live-Sessions eingespielt. Danach wurden die besten Takes ausgesucht und auf Platte gepresst.

Florian Kargl über die Doku: „Ich finde man sieht und hört hier eine sehr selbstbewusste Band, die genau weiß was sie macht und zweitens sieht und hört man die Freude sich gegenseitig zu pushen und den Song an die Grenze zu treiben, ohne Handbremse zu agieren, immer knapp am Abgrund vorbei, loslassen, aber nicht abstürzen. Den Song spüren und dem Song vertrauen! Der Film erlaubt direkt in die Aufnahmesession, sozusagen in den Wirbeksturm einzutauchen und wenn man sich der Musik und den Bildern hingibt, lässt sich darin wunderbar Ruhe finden.“

Über die Band:
Freischwimma sind Florian Kargl (Gitarre, Gesang), Tobias Neuwirth (Schlagzeug) und Jakob Bachbauer (Bass). In dieser neuen Besetzung meldeten sich die Mundartrocker 2022 mit dem Comebackalbum „Brofezzeiung“ zurück.
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