2018, 2. Quartal

  • Do 05. Apr 2018 BUCHPRÄSENTATION
    rainer pichler — im nest der engel
  • Di 10. Apr 2018 Cafe Freudenhaus
    Ein Kabarett mit Pomper, Sadlo, Turecek
  • Sa 14. Apr 2018 GLB bringt Kultur nach Kaisermühlen
    „Kunst zur Realität“ – Open Mic
  • So 22. Apr 2018 Dieter Braeg liest Haringer
    Du bist für keinen Stern, kein Glück geborn!
  • Fr 27. Apr 2018 Dialekt-Blues, schräg, interessant, ungewöhnlich
    Original Stiefelbein Bluhs Bänd
  • Sa 28. Apr 2018 
    Belly Dance
  • Do 03. Mai 2018 Werner Lang: Stramm
    Fotoprojektionen, Lesung und Buchpräsentation
  • Sa 05. Mai 2018 GLB bringt Kultur nach Kaisermühlen
    „Kunst zur Realität“ – Open Mic
  • Fr 25. Mai 2018 
    5-uhr-tee 1968
  • Fr 25. Mai 2018 Buchpräsentation
    Revolution 1848 in der österreichischen Literatur
  • Sa 26. Mai 2018 GLB bringt Kultur nach Kaisermühlen
    „Kunst zur Realität“ – Open Mic
  • Sa 02. Jun 2018 Hoffest
    Das gemeinsame Fest der Vielfalt
  • Mi 06. Jun 2018 Buchpräsentation mit Lesung und Liedern
    von und mit Luis Stabauer und Kurt Winterstein
  • Do 07. Jun 2018 Mund-ART oder Dialekt
    Diskussion über aussterbende Sprachen
  • Do 14. Jun 2018 Das Fest des Sardanapal
    Angelika-Ditha Morosowa liest Franz Theodor Csokor
  • Sa 16. Jun 2018 GLB bringt Kultur nach Kaisermühlen
    „Kunst zur Realität“ – Open Mic
  • Sa 30. Jun 2018 Buchpräsentation Max Neumeyer
    Arbeitslos, leider geil

Donnerstag 05. April 2018, 19:00
BUCHPRÄSENTATION
rainer pichler — im nest der engel


Rainer Pichler
Kaffeehaus- und Beislliterat, Szeneoriginal, “Der Hemingway von Meidling”

“Etwa die letzten 15 Jahre seines Erdendaseins war ich Freund und Wegbegleiter von Rainer Pichler, obwohl uns in politischen Ansichten und in unserem „Geschmack“ zu Kunst, Musik und Literatur eigentlich fast nichts verband. Eher zufällig wurden wir Freunde (so es Zufälle gibt), und mir fallen für ihn viele Bezeichnungen ein, für die jedoch keine stimmt (und auch alle zusammen „stimmen“ nicht): lesende Vorstadt-Berühmtheit, Weltbürger der Randbezirke, Seiltänzer der Träume mit geduldigen Engelsfrauen als Fangnest, stets lachender, doch zu feiger Suizidsuchender, täglich Unmengen von Alkohol Konsumierender, ohne Alkoholiker zu werden, Nikotinsüchtiger, ein HERR, der wie Djangos Sattelträger daherkam, Charmeur mit den billigsten Schmähs, Geschäftemacher ohne Geschäfte, dabei Sphärenreisender in Welten, in die noch niemand sonst je gelangt war usw.”
Gerald Grassl

Eintritt: freie Spende

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Dienstag 10. April 2018, 19:00
Cafe Freudenhaus
Ein Kabarett mit Pomper, Sadlo, Turecek

Ein schummriges Café mitten in Wien. Bei der urigen Chefin Claudia Sadlo sind stets mehr oder weniger illustere Gäste und schrullige Kreaturen der Stadt anzutreffen. Der elitäre Schauspieler Benjamin Turecek ist ebenso häufiger im „Freudenhaus“ als auf der Bühne anzutreffen, wie der hemdsärmelige Musiker Harald Pomper. Zu später Stunde und gut „betankt“ diskutieren die Nachtanbeter über Gott und die Welt – wobei sie kein Klischee und kein Fettnäpfchen auslassen und einen skurrilen Einblick in die Seele Österreichs gewähren.


Mit:

Eintritt:
Vorverkauf: 13.- €
Abendkassa: 15:- €
Reservierung unter reservierung@werkl.org
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Samstag 14. April 2018, 19:00
GLB bringt Kultur nach Kaisermühlen
„Kunst zur Realität“ – Open Mic

Wir wollen eure kreativen Beiträge! Steigt auf die Werkl-Bühne, lest, singt, spielt, performt eure Wirklichkeit, und ja, es darf politisch sein! Erzählt, schildert, schimpft, lobt, dichtet, erinnert euch, entwickelt Utopien. Das Private ist politisch, und die Politik, global wie auch am Arbeitsplatz, auf der Straße und im Schulhof, formt unseren Alltag.

Lasst euch zu literarischen Texten, selbstkomponierten Liedern, Kabarett oder Performances anregen.
Dialekt, Umgangssprache und Experimentell-Unzuordenbares sind herzlich willkommen!

Die Auftrittszeit soll ca. 15 Minuten betragen.

Der GLB lädt euch als Dank für euren Auftritt auf ein Getränk eurer Wahl ein.

Moderation: Hannes Kröll

Anmeldung für Auftretende erbeten unter literatur@werkl.org

Eintritt: frei

Donaustadt   Gefördert vom Bezirk DONAUSTADT

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Sonntag 22. April 2018, 15:00
Dieter Braeg liest Haringer
Du bist für keinen Stern, kein Glück geborn!

„Ich lebe zu einsam, um einsam zu sein. Aber von Goethe möchte ich nichts geschrieben haben. Schon deshalb nicht, weil ich ihn dann mit dem teutschen Professorendreckgeschwerl und alten übrigen Hakenkreuzler gemein hätte, die alle die Dummheit gepachtet und keine zwanzig Zeilen in ihrem Leben schreiben, ohne sich auf ihn zu berufen. Ihn zu zitieren. Wo nimmt die Bande nur die Frechheit her, vom Großen Hellenen zu quitschen.“

In seiner gänzlich eigenen Interpretation der deutschen Rechtschrei­bung rechnet Jakob Haringer 1928 in dem Text „Leichenhaus der Literatur oder über Goethe“ mit dem Literaturbetrieb ab.


Die in diesem Buch veröffentlichten Gedichte und Texte wollen den Dichter Jakob Haringer ein wenig jener Vergessenheit entreißen, die dem von Bestsellerlisten und Einschaltquoten getriebenen Literaturbetrieb eigen ist, in dem kaum Zeit bleibt, sich um in Vergessenheit geratene Werke zu bemühen.
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Freitag 27. April 2018, 19:30
Dialekt-Blues, schräg, interessant, ungewöhnlich
Original Stiefelbein Bluhs Bänd

Achtung, die Veranstaltung beginnt erst um 19:30

Seit dem Mai 1996 gibt es die Original Stiefelbein Bluhs-Bänd und ihre „Songs aus der Vorstadt, von Simmering bis Grammatstettn“, mit dem unverkennbaren Mix aus Blues und Cajun, Folk und Wiener Gstanzln.

Was als Akkordeon/Gitarren – Duo begann, spielt längst „alle Stückln“ mit Akkordeon, Geige, akkustische/ Resonator-/12String-Gitarren, Mandoline, Harp, Gitarrenbanjo und Cajón. Authentic Handmade Acoustic Music eben.

Mehr über die Bänd, MP3s, Bilder, Videos, Auftrittstermine gibt es auf der Homepage www.stiefelbein.com

Eintritt: freie Spende

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Samstag 28. April 2018, 19:00
Belly Dance


Eintritt:
Vorverkauf: 13.- €
Abendkassa: 15:- €
Reservierung unter reservierung@werkl.org
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Donnerstag 03. Mai 2018, 19:00
Werner Lang: Stramm
Fotoprojektionen, Lesung und Buchpräsentation

Einführende Worte: Manfred Krenn (Soziologe)
Von Werner Lang ist im Jänner ein Buch über Arbeit und Arbeits­verhältnisse in österreichischen Industrie­betrieben in Form einer Erzählung von einem Werksarbeiter herausgekommen. Ein Viertel das Buches behandelt die Arbeits­bedingungen in einem Stahlwerk in der Obersteiermark. In das Buch wurden auch 50 Fotografien des Stahlwerks, die im Zusammenhang mit dem Text stehen, aufgenommen.


Repetitive Erzählung: Stramm lernte in der Arbeit mit der alltäglichen Angst, alles richtig und jedem recht zu machen, die ihm in der Lehrzeit eingebläut wurde, zu leben. Ähnliches erzählte ihm auch einmal sein Bruder, der sein ganzes Leben als angelernter Hilfsarbeiter an einer Spannmaschine in diesem Werk verbracht hatte. Bei ihm galt es, die ersten paar Monate als Schnitzbinder durchzustehen, wo jeder glaubte, über die neuen Hilfsarbeiter verbal herfallen zu können. Damals war diese Stahlfabrik noch verstaatlich.
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Samstag 05. Mai 2018, 19:00
GLB bringt Kultur nach Kaisermühlen
„Kunst zur Realität“ – Open Mic

Wir wollen eure kreativen Beiträge! Steigt auf die Werkl-Bühne, lest, singt, spielt, performt eure Wirklichkeit, und ja, es darf politisch sein! Erzählt, schildert, schimpft, lobt, dichtet, erinnert euch, entwickelt Utopien. Das Private ist politisch, und die Politik, global wie auch am Arbeitsplatz, auf der Straße und im Schulhof, formt unseren Alltag.

Lasst euch zu literarischen Texten, selbstkomponierten Liedern, Kabarett oder Performances anregen.
Dialekt, Umgangssprache und Experimentell-Unzuordenbares sind herzlich willkommen!

Die Auftrittszeit soll ca. 15 Minuten betragen.

Der GLB lädt euch als Dank für euren Auftritt auf ein Getränk eurer Wahl ein.

Moderation: Hannes Kröll

Anmeldung für Auftretende erbeten unter literatur@werkl.org

Eintritt: frei

Donaustadt   Gefördert vom Bezirk DONAUSTADT

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Freitag 25. Mai 2018, 17:00
5-uhr-tee 1968

ein geburtstagsfest für alle, die noch an den storch glauben, ein geburtstagsfest für alle, die nicht mehr an den storch glauben und die schrecklichste aller fragen: der storch war es nicht, die eltern waren es nicht, warum seid ihr DA?

dh. gabs eine ZEITUHRÄNDERUNG!!!

bevor wir zu 1948 kommen, zurück zu anfängen wie 1968 (horrible dates!!!), das in wien bekanntlich nie stattfand, weil bis heute jedem revoltierenden alles revolutionäre im kaffeehaus ausgetrieben wurde.
dh. blieben allen, die vom storch eingeflogen wurde – außer div. peinlichkeiten – nur eine schreckliche erinnerung an geschmacksverirrungen in getränken und speisen (mayonäse in schinken und toast hawai), nur die musik blieb so wunderbar hoffnungsfroh: ihr sagt beatles oder stones?

alle beide haben gemeinsam nie so wunderbare schmachtfetzen wie die bambies in der tenne zsammbracht! …

so. und jetzt feiern wir vor 1948 alle storchgeburten die ansatzweise mit 1968 vereinbar sind – und denken nach, warum es so viele sind, wenn so viele störche eigentlich in nordafrika gewesen sein sollen…

zum 5 uhr tee zum nachdenken, essen und trinken, plaudern und so weiter:
wer wir sind und was aus nie geworden ist: eine wunderbare geburt von störchen…
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Freitag 25. Mai 2018, 19:00
Buchpräsentation
Revolution 1848 in der österreichischen Literatur

Ein Mitglied des TARANTEL-Lesetheaters hat just an diesem Tag auch Geburtstag und wird nicht als Autor lesen, sondern Nestroy singen…
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Samstag 26. Mai 2018, 19:00
GLB bringt Kultur nach Kaisermühlen
„Kunst zur Realität“ – Open Mic

Wir wollen eure kreativen Beiträge! Steigt auf die Werkl-Bühne, lest, singt, spielt, performt eure Wirklichkeit, und ja, es darf politisch sein! Erzählt, schildert, schimpft, lobt, dichtet, erinnert euch, entwickelt Utopien. Das Private ist politisch, und die Politik, global wie auch am Arbeitsplatz, auf der Straße und im Schulhof, formt unseren Alltag.

Lasst euch zu literarischen Texten, selbstkomponierten Liedern, Kabarett oder Performances anregen.
Dialekt, Umgangssprache und Experimentell-Unzuordenbares sind herzlich willkommen!

Die Auftrittszeit soll ca. 15 Minuten betragen.

Der GLB lädt euch als Dank für euren Auftritt auf ein Getränk eurer Wahl ein.

Moderation: Hannes Kröll

Anmeldung für Auftretende erbeten unter literatur@werkl.org

Eintritt: frei

Donaustadt   Gefördert vom Bezirk DONAUSTADT

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Samstag 02. Juni 2018, 13:00
Hoffest
Das gemeinsame Fest der Vielfalt


Ehrenschutz:
Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy

Moderation:
Johannes Kröll

Mit Tombola, die Einnahmen gehen zur Gänze an den „Augustin“

Die Einnahmen des Festes gehen zur Hälfte an den „Augustin“

13:00  Eröffnung: Bezirksrätin Doris Moser in Vertretung von Herrn Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy, Josef Iraschko und Doris Nußbaumer
13:15 Lesung Doris Nußbaumer
13:30 Lesung Helmut – Maier – Moir Lustige Geschichten
14:00 Pete Art – singt mit den BewohnerInnen des Wohnhauses Ringböckstraße der Lebenshilfe Wien
14:30 Tanzvorführung des Wohnhauses Ringböckstraße der Lebenshilfe Wien
15:00 Clowns – Ing. Mizi & Zilli
15:30 Lieder von Andi Borg gesungen von Christian Tischler, Bewohner des Wohnhauses Ringböckstraße der Lebenshilfe Wien
15:50 Vorführung der Yoga Gruppe des Wohnhauses Rosa Jochmann Ring der Lebenshilfe Wien
16:10 Bekannte und charmante Lieder mit Robert Weinzierl, Bewohner des Wohnhauses Kaingasse der Lebenshilfe Wien
16:30 Fröhliches und Ernstes präsentiert vom DIDF – Frauenchor
17:15 Wolf Morrison singt moderne Wiener Lieder
18:15 wALTEREGOn und Band
19:00 Lesung Elfie Resch
19:15 Protestlieder mit Stefan Peter

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Mittwoch 06. Juni 2018, 19:00
Buchpräsentation mit Lesung und Liedern
von und mit Luis Stabauer und Kurt Winterstein

Luis Stabauer hat ein literarisches Zeitgeschichte-Dokument im Hollitzer Verlag geschrieben, einen Roman gegen das Vergessen!

Im Spannungsverhältnis von Krieg und Verfolgung, Austrofaschismus, NS-Diktatur und Widerstand entwickelt er das Suchen einer neuen Gesellschaft von 1934 bis zur Gegenwart.

Der NS Arzt Heinrich Gross und die „Euthanasie“ am Spiegelgrund sind insofern historischer Hintergrund, als hinter einer der beiden Hauptpersonen Friedrich Zawrel liegt. Hinter der zweiten Person liegt eine noch lebende Zeitzeugin, deren Vater von den Nazis 1943 geköpft wurde. Beide behalten sich als Ernst und Franzi ihr Engagement bis ins hohe Alter, sie nehmen auch die Gefahren der neuen Rechten ernst und treten dagegen auf.
Der Großteil des Romans handelt im alten und neuen OTTAKRING.

Luis Stabauer und Kurt Winterstein haben dazu ein Programm entwickelt, in dem die Inhalte des Buches mit Liedern unterstrichen werden.

„Stabauer bettet seinen politischen Roman und die Personen, die diesen prägen, in die konfliktreiche Entwicklung Österreichs im 20. Jahrhundert ein. Ein spannendes und berührendes Buch.“ Univ. Prof. i.R. Dr. Emmerich Tálos

„Am Beispiel einer Wiener Familie lässt Luis Stabauer Ereignisse und Verbrechen vor und nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten in ihrer Heimatstadt lebendig werden. Er hat mit diesem Buch ein Denkmal gegen das Vergessen dieser Zeit geschaffen.“ Nikolaus Habjan (Regisseur, Puppenspieler)

Eintritt: freie Spende
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Donnerstag 07. Juni 2018, 19:00
Mund-ART oder Dialekt
Diskussion über aussterbende Sprachen

mit:

Franz Blaha Oddagringerisch
Walter Eckhart ausn Buagnlåund
Gerald Grassl auf Tiroulerisch
Berthold Janecek Wiener Neustädterisch?
melamar ned gaunz karnterisch
Werner Lang über Sprachbesonderheiten in der Fabrik
Alexander Muth übers Jiddische
Josef Rieser Stoasteirisch
Doris Nußbaumer  im OÖ-4/4-Dialekt
und Gäste…

Eintritt Frei
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Donnerstag 14. Juni 2018, 19:00
Das Fest des Sardanapal
Angelika-Ditha Morosowa liest Franz Theodor Csokor

Franz Theodor Csokor, Österreichs wohl bedeutendster Expressionist, hoch geschätzt zu Lebzeiten, zeichnete sich während des Faschismus durch eine entschiedene und konsequente Haltung aus: Er verließ Österreich freiwillig, obwohl er selbst nichts zu befürchten hatte. Polen war nun seine neue Heimat, bis die Nazis einmarschierten. Er floh weiter, immer knapp schneller als die Truppen, gelangte auf den Balkan, schloss sich zeitweilig den Partisanen an. Nach Kriegsende war er der Vorsitzende des P.E.N. Clubs und sein Antikriegs-Drama “3. November 1918” wurde bis Mitte der 1970ger Jahre am Nationalfeiertag am Burgtheater aufgeführt. Danach vergass man ihn. Seine vielleicht dramatischste Erzählung ist “Das Fest des Sardanapal”, das Angelika-Ditha Morosowa in leicht gekürzter Fassung lesen wird. Es ist ein Text, der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt und den Toten eine Art von Rache gewährt. Toll und groß.

Eintritt: freie Spende

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Samstag 16. Juni 2018, 19:00
GLB bringt Kultur nach Kaisermühlen
„Kunst zur Realität“ – Open Mic

Wir wollen eure kreativen Beiträge! Steigt auf die Werkl-Bühne, lest, singt, spielt, performt eure Wirklichkeit, und ja, es darf politisch sein! Erzählt, schildert, schimpft, lobt, dichtet, erinnert euch, entwickelt Utopien. Das Private ist politisch, und die Politik, global wie auch am Arbeitsplatz, auf der Straße und im Schulhof, formt unseren Alltag.

Lasst euch zu literarischen Texten, selbstkomponierten Liedern, Kabarett oder Performances anregen.
Dialekt, Umgangssprache und Experimentell-Unzuordenbares sind herzlich willkommen!

Die Auftrittszeit soll ca. 15 Minuten betragen.

Der GLB lädt euch als Dank für euren Auftritt auf ein Getränk eurer Wahl ein.

Moderation: Hannes Kröll

Anmeldung für Auftretende erbeten unter literatur@werkl.org

Eintritt: frei

Donaustadt   Gefördert vom Bezirk DONAUSTADT

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Samstag 30. Juni 2018, 19:00
Buchpräsentation Max Neumeyer
Arbeitslos, leider geil

Dieses Buch ist brandgefährlich. Nicht nur, dass es Sie kurzfristig Ihre Arbeit vergessen lässt. Es könnte sein, Sie gehen nach der Lektüre dieses epochalen Werks gar nicht mehr hin. Der Mann, der so unverschämt zur Hälfte von der Hinterseite des Umschlages grinst, hat es wirklich gewagt. Er hat gekündigt und gibt es ehrlich zu:


Arbeitslos sein hat auch viele Vorteile, aber erzählen Sie das nicht unbedingt weiter!

Max Neumeyer war ein echter Hamster. Jeden Morgen stellte er sich von neuem in sein Rad und lief und lief und lief, bis sein Körper nicht mehr mitspielte. Er kündigte, mit dem Ziel, sein Leben künftig bewusster zu gestalten und begann, während seiner Zeit als echter Sozialschmarotzer, Tagebuch zu führen. Mit viel Humor und ohne Hemmungen schreibt er über sich, sein Leben und die bescheuerte Gesellschaft.

Eintritt: freie Spende
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