2024, 1. Quartal


Freitag, 12. Jänner 2024, 19:00
Theatergruppe Die Jägerstraßler
J.N. Nestroy "Frühe Verhältnisse"


Johann Nestroy
Frühere Verhältnisse
für die Jägerstraßler bearbeitet von
Veronika Kerschbaum

Scheitermann Holzhändler Walter Innitzer
Josephineseine FrauRomy Weikl
Anton MufflHausknechtMaria Kerschbaum
Pepi AmselKöchinVeronika Kerschbaum

Dieses Stück hat bis heute nichts an Aktualität verloren . „Die Sonne bringt es an den Tag"
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Samstag, 20. Jänner 2024, 19:00
Open Mic
“Kunst zur Realität”

Wir wollen eure kreativen Beiträge! Steigt auf die Werkl-Bühne, lest, singt, spielt, performt eure Wirklichkeit, und ja, es darf politisch sein! Erzählt, schildert, lobt, dichtet, kritisiert, erinnert euch, entwickelt Utopien. Das Private ist politisch, und die Politik, global wie auch am Arbeitsplatz, auf der Straße und im Schulhof, formt unseren Alltag.

Lasst euch zu literarischen Texten, selbstkomponierten Liedern, Kabarett oder Performances anregen. Dialekt, Umgangssprache und Experimentell-Unzuordenbares sind herzlich willkommen!

Die Auftrittszeit soll ca. 15 Minuten betragen.

Wir laden euch als Dank für euren Auftritt auf ein Getränk eurer Wahl ein.

Anmeldung für Auftretende erbeten unter kultur@werkl.org
Eintritt: frei
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Sonntag, 18. Februar 2024, 15:00
Erinnerung an den Februar 1934
Gedenkveranstaltung

Eröffnung vor dem Haupteingang um 15ʰ

Anschließend Rundgang durch den Goethehof mit Halt an verschiedenen Stationen:
Montessori Kindergarten
Schutzbund-Sektionslokal
Stiege 38: Anni Haider
Tröpferlbad / Waffenversteck

Redebeiträge von: in alphabetischer Reihenfolge
Bündnis 12. Februar, Die Grünen, GLB, Junge Linke, LINKS, KPÖ Donaustadt, KZ-Verband, Rassismusfreies Transdanubien u.a.
Musikalische Begleitung des Rundgangs: hor 29. novembar

Anschließend Kulturprogramm im Werkl

tarantel-lesetheater

Bertold Brecht
Die Koloman-Wallisch-Kantate

Es lesen: Gerald Grassl (als Erzähler), Traude Rabl/Walter Stupitz, Anka Mairose/Franz Blaha, Rosa Rahel Neubauer/Christian Schreibmüller, Ottwald John/Lotte Loebenstein

Lieder von Maren Rahmann


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Freitag, 23. Februar 2024, 19:00
Damenspitz

Das Duo Damenspitz (Andrea Schlor und Saskia Fanta) hat sich in den letzten Jahren in der Szene der Liedermacher mit ihren melodiösen, klugen, berührenden, aber auch gesellschaftskritischen und witzigen Liedern einen guten Namen gemacht. Deren Niveau wird häufig mit dem der Lieder von Reinhard Mey, Ludwig Hirsch, Udo Jürgens oder Simon & Jan verglichen. Zusammen mit Freund und Texter Gerhard Blaboll hat das Gesangsduo bereits weit über 30 Titel komponiert und veröffentlicht.

2020 wurden sie gemeinsam beauftragt, eine neue offizielle Hymne für Floridsdorf zu schreiben. 2021 erschienen ihr Debütalbum „Die Straße meines Lebens“, sowie die CD „Floridsdorf“, eine liebevolle Hommage auf ihren Heimatbezirk.

In Zusammenarbeit mit der Künstlergruppe „Wien International“ sind seither weitere Alben mit ihrer Mitwirkung erschienen: „Stolz auf Ottakring“, „A scheene Gschicht“ und „Kraut und Ruabn 3+4“. Im Rahmen der Queer-Night 2022 präsentierte Damenspitz die zu diesem Anlass geschriebene Queer-Hymne „So wie ich bin, so ist es gut“.
Andrea Schlor, die für die Musik verantwortlich ist, bringt sich kreativ und gekonnt, mit genreübergreifenden musikalischen Stilrichtungen ein. So kann es leicht sein, dass man von einem Blues in die Klassik schlittert oder von Klezmer ins Wienerlied. Aktuell arbeiten die Beiden auch mit Schriftsteller und Texter Günter Brauneis und der ehemaligen Journalisten Pia A. Bauer zusammen. 2024 wollen sie ein neues Album präsentieren.


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Samstag, 24. Februar 2024, 19:00
Open Mic
“Kunst zur Realität”

Wir wollen eure kreativen Beiträge! Steigt auf die Werkl-Bühne, lest, singt, spielt, performt eure Wirklichkeit, und ja, es darf politisch sein! Erzählt, schildert, lobt, dichtet, kritisiert, erinnert euch, entwickelt Utopien. Das Private ist politisch, und die Politik, global wie auch am Arbeitsplatz, auf der Straße und im Schulhof, formt unseren Alltag.

Lasst euch zu literarischen Texten, selbstkomponierten Liedern, Kabarett oder Performances anregen. Dialekt, Umgangssprache und Experimentell-Unzuordenbares sind herzlich willkommen!

Die Auftrittszeit soll ca. 15 Minuten betragen.

Wir laden euch als Dank für euren Auftritt auf ein Getränk eurer Wahl ein.

Anmeldung für Auftretende erbeten unter kultur@werkl.org
Eintritt: frei
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Freitag, 01. März 2024, 19:00
Vortrag von Rosa Rahel Neubauer
Das Werk der tschechischen Brüder Josef und Karel Capek

Sowohl der Maler und Illustrator Josef Capek (23.3.1887-4.1945) als auch sein drei Jahre jüngerer Bruder, der Schriftsteller Karel Capek (9.1.1890-25.12.1938), waren in Prag unerschrockene Kämpfer gegen Volksverdummung, Diktatur und Krieg und warnten schon früh vor dem heraufziehenden Faschismus, insbesondere vor Hitler-Deutschland. Damit standen beide bereits am Vorabend des Zweiten Weltkriegs ganz oben auf der Schwarzen Liste des Besatzungsregimes.

In diesem Vortrag soll das literarische Werk (oftmals Gemeinschaftswerke der beiden Brüder) vorgestellt werden. So führten die beiden im Drama "R.U.R. (Rossum's Universal Robots)" von 1921 das Wort ,Roboter' ein (vom tschechischen "robota" für Arbeit/Fronarbeit), und der satirische Science-Fiction-Roman "Der Krieg mit den Molchen" von 1936 stellte eine Warnung vor dem aufstrebenden Nationalsozialismus dar.

Darüber hinaus schufen die beiden aber auch eine Vielzahl wunderbarer Kinderbücher mit entsprechenden Illustrationen, in die ebenfalls ein Einblick gewährt werden soll.
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Donnerstag, 07. März 2024, 19:00
Lesung
„Kinder.Heim.Weh. Bilder einer Odyssee“ von Hedwig Seyr.

Es ist die Geschichte von Mona. Anfang 1938 als Vierjährige aus dem Siedlungshaus in Wien Floridsdorf gemeinsam mit ihren Geschwistern von Gendarmen abgeholt und in die Kinderübernahmestelle gebracht. Der Grund: Armut. Sie wird alle paar Monate in ein anderes Heim oder zu Pflegefamilien verlegt. Draußen tobt der Zweite Weltkrieg, drinnen herrscht Gewalt gegen die wehrlosen Kinder. Mehrere Male kommt Mona in die Erziehungsanstalt Am Spiegelgrund, wo sie noch mehr als anderswo der Gewalt und Willkür von Erzieherinnen und Lehrern ausgesetzt ist. Ihre Mutter ist gebürtige Rumänin. Sie wird auf die Psychiatrie gebracht. Dort lässt man sie den Hungertod sterben. Mona und ihre Geschwister sehen ihre Mutter nie wieder. Nach dem Krieg geht es weiter von Heim zu Heim. „Heimkinder sind notorische Lügner“, sagen die Erzieherinnen, wenn die Kinder drohen zu erzählen. „Heimkinder sind Huren“, sagt die Schwiegermutter später, wenn Mona nicht so spurt, wie sie soll. Der Ehemann möchte nichts von ihren Kindergeschichten hören. Auf der Gedenktafel Am Spiegelgrund werden die überlebenden Kinder nicht erwähnt.

Hedwig Seyr setzt ihnen mit diesem Werk ein Denkmal.“ Gerda Sengstbratl

Mit Anka Mairose und Bernhard Kollmann.
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Mittwoch, 13. März 2024, 19:30
FREISCHWIMMA RUHE
Bekenntnis zur einfachen Rockband

Albumdokumentation Spieldauer 60 Min.


Entstanden ist die Dokumentation während der Ausnahmesessions im Oktober 2022 in der Cselley Mühle in Oslip, Burgenland und beschreibt den Aufnahmeprozess und die Studioperformance der Band.

Das ganze Album wurde live und ohne Overdubs an zwei Halbtagen direkt analog auf Tonband aufgezeichnet, abgemischt und produziert von Thomas Pronai in der Cselley Mühle Oslip. Die Band wiederholte dabei das Erfolgsrezept der letzten Platte: Die Band hat nicht mehrere Takes der einzelnen Songs aufgenommen, sondern alle Songs hintereinander immer wieder in mehreren Live-Sessions eingespielt. Danach wurden die besten Takes ausgesucht und auf Platte gepresst.

Florian Kargl über die Doku: „Ich finde man sieht und hört hier eine sehr selbstbewusste Band, die genau weiß was sie macht und zweitens sieht und hört man die Freude sich gegenseitig zu pushen und den Song an die Grenze zu treiben, ohne Handbremse zu agieren, immer knapp am Abgrund vorbei, loslassen, aber nicht abstürzen. Den Song spüren und dem Song vertrauen! Der Film erlaubt direkt in die Aufnahmesession, sozusagen in den Wirbeksturm einzutauchen und wenn man sich der Musik und den Bildern hingibt, lässt sich darin wunderbar Ruhe finden.“

Über die Band:
Freischwimma sind Florian Kargl (Gitarre, Gesang), Tobias Neuwirth (Schlagzeug) und Jakob Bachbauer (Bass). In dieser neuen Besetzung meldeten sich die Mundartrocker 2022 mit dem Comebackalbum „Brofezzeiung“ zurück.
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Samstag, 16. März 2024, 19:00
Open Mic
“Kunst zur Realität”

Wir wollen eure kreativen Beiträge! Steigt auf die Werkl-Bühne, lest, singt, spielt, performt eure Wirklichkeit, und ja, es darf politisch sein! Erzählt, schildert, lobt, dichtet, kritisiert, erinnert euch, entwickelt Utopien. Das Private ist politisch, und die Politik, global wie auch am Arbeitsplatz, auf der Straße und im Schulhof, formt unseren Alltag.

Lasst euch zu literarischen Texten, selbstkomponierten Liedern, Kabarett oder Performances anregen. Dialekt, Umgangssprache und Experimentell-Unzuordenbares sind herzlich willkommen!

Die Auftrittszeit soll ca. 15 Minuten betragen.

Wir laden euch als Dank für euren Auftritt auf ein Getränk eurer Wahl ein.

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