2019, 4. Quartal


Donnerstag 03. Oktober 2019, 19:00
Buchpräsentation
edition tarantel

Herbert Kuhner:Der Fließbandprinz (Ein Schelmenroman)
Willy Verkauf-Verlon:SEILTÄNZER - Gedichte aus dem Nachlass
(Hg. Herbert Kuhner; Nachwort von Peter Malina)
Gerald Grassl:Nachrichten aus Tirol - Sagen & Geschichten aus der Kindheit

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Samstag 05. Oktober 2019, 19:00
GLB bringt Kultur nach Kaisermühlen
„Kunst zur Realität“ – Open Mic

Wir wollen eure kreativen Beiträge! Steigt auf die Werkl-Bühne, lest, singt, spielt, performt eure Wirklichkeit, und ja, es darf politisch sein! Erzählt, schildert, lobt, dichtet, kritisiert, erinnert euch, entwickelt Utopien. Das Private ist politisch, und die Politik, global wie auch am Arbeitsplatz, auf der Straße und im Schulhof, formt unseren Alltag.

Lasst euch zu literarischen Texten, selbstkomponierten Liedern, Kabarett oder Performances anregen. Dialekt, Umgangssprache und Experimentell-Unzuordenbares sind herzlich willkommen!

Die Auftrittszeit soll ca. 15 Minuten betragen.

Der GLB lädt euch als Dank für euren Auftritt auf ein Getränk eurer Wahl ein.

Anmeldung für Auftretende erbeten unter literatur@werkl.org
Eintritt: frei
Donaustadt   Gefördert vom Bezirk DONAUSTADT
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Samstag 12. Oktober 2019, 19:00
Orientalische Bauchtanzgruppe
Bellydance

Eintritt
Vorverkauf: 13.- €
Abendkasse: 15.- €

Reservierung unter reservierung@werkl.org
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Dienstag 15. Oktober 2019, 19:00
Diskussion
Klimawandel

Eine Veranstaltung des GLB Wiens Josef Baum und Zeynep Arslan.
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Freitag 18. Oktober 2019, 19:00
„Revision eines AUF-Bruchs“
„DAS ERSTE DER LETZTEN ZEHN“

Präsentation des Romans DAS ERSTE DER LETZTEN ZEHN moderiert von Vera Albert und Lesung der Autorin Anka Mairose mit Live-Musik aus den 70er Jahren von „Sleepy Jay and Nate“

Aus einem selbstbestimmten Frauenleben
Ein feministisch-philosophischer Roman voll Sinnlichkeit und Reflexion

Vor 45 Jahren, im Herbst 1974, setzte die zweite Frauenbewegung deutliche Zeichen: „Die Aktion unabhängiger Frauen“ bezog ihr Vereinslokal in Wien-Währing und die erste Nummer der Frauenzeitschrift AUF erschien.

In diese Zeiten der wilden 70er Jahre lädt die Autorin Anka Mairose in ihrem Roman DAS ERSTE DER LETZTEN ZEHN ein.

Die Leser*innen bekommen einen Einblick in Kindheit und Jugend der Protagonistin Ira und begleiten die gereifte Irena auf ihrer Spurensuche vor zehn Jahren nach Kenia und Bath. Im Mittelpunkt stehen dabei Iras feministisches Engagement, Reisen und ihre Jugendliebe zu Neal, einem Engländer mit kolonialem Familienhintergrund.

Darüber hinaus erleben die Leser*innen Irenas Freundschaften, Familienbindungen und ihre Romanze mit einem jüngeren Mann innerhalb eines laufenden Jahres. Daran knüpfen sich zeitkritische Reflexionen einer selbstbestimmten Frau über das Älterwerden, Schicksal, Schuld und Liebe.

Die Autorin Anka Mairose will Frauen eine starke Stimme geben und sie ermutigen weiter für Frauenrechte zu kämpfen.

Eintritt: freie Spende
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Samstag 19. Oktober 2019, 19:00
GLB bringt Kultur nach Kaisermühlen
„Kunst zur Realität“ – Open Mic

Wir wollen eure kreativen Beiträge! Steigt auf die Werkl-Bühne, lest, singt, spielt, performt eure Wirklichkeit, und ja, es darf politisch sein! Erzählt, schildert, lobt, dichtet, kritisiert, erinnert euch, entwickelt Utopien. Das Private ist politisch, und die Politik, global wie auch am Arbeitsplatz, auf der Straße und im Schulhof, formt unseren Alltag.

Lasst euch zu literarischen Texten, selbstkomponierten Liedern, Kabarett oder Performances anregen. Dialekt, Umgangssprache und Experimentell-Unzuordenbares sind herzlich willkommen!

Die Auftrittszeit soll ca. 15 Minuten betragen.

Der GLB lädt euch als Dank für euren Auftritt auf ein Getränk eurer Wahl ein.

Anmeldung für Auftretende erbeten unter literatur@werkl.org
Eintritt: frei
Donaustadt   Gefördert vom Bezirk DONAUSTADT
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Freitag 25. Oktober 2019, 19:30
Kabarettrevue
Rote Spieler

„Kommt alle zur Aufführung der Roten Spieler!“

Ein Streifzug durch das linke politische Kabarett von den Zwanzigern bis heute. Ben Turecek, Kira Koppandi und Stephan Weinberger begeben sich auf eine Reise durch die politische Kleinkunst und zeigen ein Repertoire von den „Roten Spieler“ bis Werner Schneyder.

Kabarett, welches nicht nur Inhalt, sondern auch politische Zielsetzungen hatte, wird hier wieder zum Leben erweckt. Wer schon immer wissen wollte, wieso Arbeiter und Unternehmer Hitler glaubten, was die Kommunisten an der Sowjetunion fanden, warum sich Mörder in der BRD wohl fühlten und wieso ein Luxushotel einem Krankenhaus vorzuziehen ist, sollte sich diesen Abend nicht entgehen lassen.

Eintritt: 15.- €
Reservierung unter reservierung@werkl.org
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Donnerstag 07. November 2019, 19:00
Tarantel Buchpräsentation und
„Haut den Handke!“? Oder wer ist Olga Tokarczuk?

  1. Buchpräsentation:
    Gerald Grassl: Nachrichten aus Tirol – Texte aus der Kindheit
    (edition tarantel 2019)
  2. „Haut den Handke!“? Oder wer ist Olga Tokarczuk?
    (Diskussion, aber bitte mit Beiträgen von DiskussionsteilnehmerInnen, die von Autor und/oder Autorin auch schon etwas gelesen haben! – Mehr dazu in der November-Tarantel)
    Mit dem TARANTEL-Lesetheater
Was erfuhren HörerInnen und SeherInnen des ORF als bekannt wurde, dass Peter Handke mit dem Literatur-Nobelpreis 2019 ausgezeichnet wurde zuerst?
Richtig: Dass er „umstritten“ sei; und zum Schluss schon noch, dass er ein umfangreiches, hervorragendes Werk geschaffen habe.
Und was der ORF vom Anfang an vortanzte, trampelte der gesamte deutschsprachige Feuilleton (incl. der sogenannten „Qualitätsmedien“) nach, denn es geht dabei um „Objektivität“. Das alles erinnert daran, mit welchen Krokodilstränen 2004 Elfriede Jelinek – speziell von den heimischen Medien - (ab-) gefeiert wurde. Dass die eine jüdischer, der andere slowenischer Herkunft ist, hat mit dem vereinigten Literatenhass all dieser …Man-wird-doch-wohl-noch-sagen-dürfen-Wortblasenerzeuger nur zufällig zu tun.
Und die Literaturnobelpreisträgerin Olga Tokarczuk?
Da erfuhren wir von den Profi-LiteraturkritikerInnen weniger als über sie auf wikipedia nachzulesen ist. Zugegeben: Auch in unserer Redaktion hat noch niemand etwas von ihr gelesen oder über sie etwas gehört. Wir glaubten jedoch einen markanten Unterschied im Umgang mit AutorInnen zu erkennen, als bekannt wurde, dass die Benützer der öffentlichen Verkehrsmittel der Stadt Breslau eine Woche lang keine Fahrscheine zu lösen brauchen, wenn sie ein Buch der Autorin vorweisen.
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Freitag 08. November 2019, 19:00
30 Jahre Revolution
30 Jahre Mauerfall - Berlin 1989

Ein Ort, zwei Perspektiven, zwei literarische Gattungen, ein Ereignis!

Juliane Adler, Gedichte
Torsten Peer-Englich, Prosa

Die Autor_innen lesen aus veröffentlichten und unveröffentlichten autobiographischen Texten.

Es gibt einen Büchertisch
Eintritt frei
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