2020, 1. Quartal


Samstag 11. Jänner 2020, 19:00
GLB bringt Kultur nach Kaisermühlen
„Kunst zur Realität“ – Open Mic

Wir wollen eure kreativen Beiträge! Steigt auf die Werkl-Bühne, lest, singt, spielt, performt eure Wirklichkeit, und ja, es darf politisch sein! Erzählt, schildert, lobt, dichtet, kritisiert, erinnert euch, entwickelt Utopien. Das Private ist politisch, und die Politik, global wie auch am Arbeitsplatz, auf der Straße und im Schulhof, formt unseren Alltag.

Lasst euch zu literarischen Texten, selbstkomponierten Liedern, Kabarett oder Performances anregen. Dialekt, Umgangssprache und Experimentell-Unzuordenbares sind herzlich willkommen!

Die Auftrittszeit soll ca. 15 Minuten betragen.

Der GLB lädt euch als Dank für euren Auftritt auf ein Getränk eurer Wahl ein.

Anmeldung für Auftretende erbeten unter literatur@werkl.org
Eintritt: frei

Gefördert vom Bezirk DONAUSTADT
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Mittwoch 15. Jänner 2020, 19:00
Erstes Wiener Lesetheater
Franz Kain: Die Gesichter der Abgeschiedenen

Der oberösterreichische Schriftsteller Franz Kain (1922 – 1997) beschreibt in der Erzählung „Die Gesichter der Abgeschiedenen“ Ereignisse am Ende des Ersten Weltkriegs und zieht einen Bogen zum Volkssturm am Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Erzählung „Das Antlitz des Kalmücken“ ist dem Linzer Maler und Zeichner Klemens Brosch gewidmet und zieht Parallelen zum Dichter Georg Trakl.

Mitwirkende: Vera Albert, Judith Gruber-Rizy (Textzusammenstellung, Gestaltung), Angelika Raubek, Gabriela Schmoll
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Freitag 17. Jänner 2020, 18:00
Theatergruppe die „Jägerstraßler“
A. Tschechow



Theatergruppe
Die „Jägerstraßler“

Ein Heiratsantrag - Scherz in einem Akt

TschubukowErnst Stummvoll
Natalia seine Tochter Romy Weikl
Lomow – NachbarElfi Harsanyi

PAUSE

Der Bär - Groteske
Frau Popow Veronika Kerschbaum
SmirnowMaria Kerschbaum
DienerErika Exl

Wir wünschen gute Unterhaltung

Spenden erbeten
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Samstag 25. Jänner 2020, 19:00
GLB bringt Kultur nach Kaisermühlen
„Kunst zur Realität“ – Open Mic

Wir wollen eure kreativen Beiträge! Steigt auf die Werkl-Bühne, lest, singt, spielt, performt eure Wirklichkeit, und ja, es darf politisch sein! Erzählt, schildert, lobt, dichtet, kritisiert, erinnert euch, entwickelt Utopien. Das Private ist politisch, und die Politik, global wie auch am Arbeitsplatz, auf der Straße und im Schulhof, formt unseren Alltag.

Lasst euch zu literarischen Texten, selbstkomponierten Liedern, Kabarett oder Performances anregen. Dialekt, Umgangssprache und Experimentell-Unzuordenbares sind herzlich willkommen!

Die Auftrittszeit soll ca. 15 Minuten betragen.

Der GLB lädt euch als Dank für euren Auftritt auf ein Getränk eurer Wahl ein.

Anmeldung für Auftretende erbeten unter literatur@werkl.org
Eintritt: frei

Gefördert vom Bezirk DONAUSTADT
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Freitag 31. Jänner 2020, 19:30
Salon Sardine #26

Wir präsentieren: Le Salon Sardine!

Eine offenen Bühne für Clowneskes, Zirkus, komische Künste und andere Skurrilität. Einmal im Monat an unterschiedlichen Orten in Wien. Vor einem sehr feinen Publikum bekommen KünstlerInnen, ArtistInnen, MusikerInnen sieben Minuten Zeit sich zu präsentieren oder sich auszuprobieren. Zu sehen sein können fertigen Clownnummern, halbfertige, fragile, improvisierte Skizzen, komische, artistische, musikalische Solos, Duos, Trios oder ganz andere Skurrilitäten.

Wollt ihr auftreten, dann meldet euch mit einer kurzen Beschreibung eures Vorhabens an: salonsardine@gmx.at.
Wollt ihr als Publikum mit dabei sein, dann schaut doch einfach vorbei. Wir freuen uns!
http://www.salonsardine.at/

Spenden erbeten
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Freitag 21. Februar 2020, 19:00
Film
Die Kinder lassen grüßen

Ein Dokumentarfilm von Patricia Marchart

Sie heißen Georg, Inge, Jo, Sepp, Paula, Walo, Anita, Klaus und Klaus. Sie waren Ministranten, Schüler, Schutzbefohlene, Heimkinder und wurden von Priestern und Nonnen sexuell, emotional und körperlich misshandelt.

Begleitet von der Kamera suchen die Betroffenen die Tatorte von damals auf, viele machen ihre Geschichten erstmals öffentlich, auch ihre Familien erfahren zum ersten Mal von diesem verschwiegenen Schmerz. Ein beklemmender Einblick in das wohl größte Verbrechen der Nachkriegszeit. Der unaufgearbeitete Missbrauch bleibt ein Trauma quer durch die Gesellschaft, ermöglicht durch ein Milieu der Unterdrückung und der Gottesfürchtigkeit. Bis heute sind Kirche und Staat Verbündete dieser Vertuschung. Eine Anklage, die sprachlos macht, aber auch Hoffnung: „Ich habe alles gesagt, ich bin jetzt kein Opfer mehr“, sagt Jo, einer der Protagonisten des Films.

Statement Patricia Marchart
Als wir die Idee zu diesem Film hatten, war unklar, ob wir überhaupt Menschen finden würden, die vor der Kamera über den Missbrauch, der ihnen angetan wurde, erzählen. Bewusst gab es das Angebot an alle das Gespräch entweder anonym oder unter ihrem Namen zu führen. Es kam ganz anders. In kürzester Zeit meldeten sich so viele Betroffene, dass wir nicht allen zusagen konnten. Alle wollten das was ihnen angetan wurde unbedingt unter ihrem eigenen Namen erzählen.
Der ganze Film ist von einer Urkraft getragen, die von den Betroffenen ausging, damit das Schweigen ein Ende hat. Vor dem ersten Interview wusste ich nicht, was passieren würde. Die Kamera war unser unabhängiger Beobachter, der alles nach außen transportierte. Ich hatte mir bewusst nichts vorgenommen. Die Betroffenen erzählten ihre Geschichten ganz von selbst. Als ob sie seit Jahrzehnten auf jemanden gewartet hätten, dem sie alles erzählen können. Was ich hörte, war schlimmer, als ich es mir je vorgestellt hatte. Ich bekam kaum Luft, meine Knie zitterten.
Was diesen Menschen, von Priestern, Nonnen und Angehörigen der katholischen Kirche angetan wurde, kann man mit Worten kaum beschreiben. Das können nur die Menschen selbst erzählen.
Nach dem ersten Interview war das Kamerakonzept klar. Die Betroffenen gestalteten das Gespräch. Danach suchten wir gemeinsam die Tatorte auf, an denen sie oft Jahrzehnte nicht gewesen waren. An den Tatorten fragte ich nach Impulsen. Die Betroffenen konnten jederzeit das Filmen abbrechen. Schließlich wurde das Filmmaterial gemeinsam mit den Beteiligten geschnitten. Jeder hatte bis zum Schluss die Möglichkeit, sein Filmmaterial zurückzuziehen, was aber kein einziger wollte.
Die Betroffenen haben mir ein unglaubliches Vertrauen und eine Offenheit entgegengebracht. Darin steckte so viel Energie der Hoffnung und Lebenskraft die den ganzen Film trägt und überhaupt erst möglich gemacht hat. Dieser Film wollte gemacht werden. Die Menschen, die mitwirkten, haben diesen Film gemacht. Meine Rolle war eigentlich nur mit großer Achtsamkeit und der Kamera anwesend zu sein und zu versuchen ihren Geschichten gerecht zu werden.
Wahrheitsmaterial. Nichts mehr und nichts weniger.
 Es sind die Geschichten der Betroffenen. Ich danke den Mitwirkenden von ganzem Herzen, die bereit waren, diesen Film zu machen.
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Samstag 22. Februar 2020, 19:00
GLB bringt Kultur nach Kaisermühlen
„Kunst zur Realität“ – Open Mic

Wir wollen eure kreativen Beiträge! Steigt auf die Werkl-Bühne, lest, singt, spielt, performt eure Wirklichkeit, und ja, es darf politisch sein! Erzählt, schildert, lobt, dichtet, kritisiert, erinnert euch, entwickelt Utopien. Das Private ist politisch, und die Politik, global wie auch am Arbeitsplatz, auf der Straße und im Schulhof, formt unseren Alltag.

Lasst euch zu literarischen Texten, selbstkomponierten Liedern, Kabarett oder Performances anregen. Dialekt, Umgangssprache und Experimentell-Unzuordenbares sind herzlich willkommen!

Die Auftrittszeit soll ca. 15 Minuten betragen.

Der GLB lädt euch als Dank für euren Auftritt auf ein Getränk eurer Wahl ein.

Anmeldung für Auftretende erbeten unter literatur@werkl.org
Eintritt: frei

Gefördert vom Bezirk DONAUSTADT
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